Allgemeine Informationen zum Film

Genre: Action / Superhelden
Produktionsjahr: 2010
Darsteller: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Mickey Rourke, Samuel L. Jackson u.a.
Regie: Jon Favreau

Handlung

„Iron Man 2“ knüpft nahtlos an das Ende des ersten Teils an, in dem Tony Stark vor versammelter Presse sein Geheimnis verraten hat. Er verbirgt sich unter der Maske des gefeierten Superhelden Iron Man. Doch diese Offenbarung brachte auch einen ärgerlichen Nebeneffekt mit sich, denn nun verlangt die Regierung von ihm, dass er seine Technologien für militärische Zwecke zur Verfügung stellt – was Stark für eine denkbar schlechte Idee hält. 

Starks Konkurrent Justin Hammer arbeitet hingegen an einem eigenen Anzug, dessen Technologie die von Iron Man in den Schatten stellen soll. Hierfür ermöglicht er dem berüchtigten Verbrecher Ivan Vanko die Entlassung aus dem Gefängnis, nachdem dieser zuvor Stark bei einem Autorennen mit einer selbstentwickelten Waffe angegriffen hat.

Doch dies soll nicht Starks einziges Problem bleiben. Ganz nebenbei hat er entdeckt, dass das Paladium, welches den Minireaktor in seiner Brust antreibt, in seine Blutbahn geraten ist und ihn langsam aber sicher innerlich vergiftet.

Das sagen die Kritiker

Viele Kritiker, darunter die Kollegen von Filmstarts, bemängeln an „Iron Man 2“, dass der Film im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr ganz so humorvoll und unterhaltsam daherkommt, sondern stattdessen eine bemühte Ernsthaftigkeit an den Tag legt, der der Film nicht immer gerecht werden kann.

Da Iron Man 2 zudem einige emotionale und ernsthafte Szenen beinhaltet, in denen die Titelfigur Tony Stark niedergeschlagen wirkt, würde auch dies den Unterhaltungsfaktor deutlich schmälern.

Dennoch sind sich die meisten Kritiker einig, dass „Iron Man 2“ eine würdige Fortsetzung ist, die deutlich mehr zu überzeugen weiß, als es bei so manchem lieblos produzierten Sequel der Fall ist – was auch durch eine relativ gute Durchschnittsbewertung von 7 Sternen bei IMDB unterstrichen wird.

Unsere Meinung

„Iron Man“ aus dem Jahr 2008 war ein beeindruckendes Spektakel, an dessen Qualität man nur schwer herankommt – aus diesem Grund war es auch eine undankbare Aufgabe für Regisseur Jon Favreau, dieses Kunststück dennoch in die Tat umzusetzen.

Herausgekommen ist ein durchaus unterhaltsamer Film, der jedoch überraschend wenige Actionszenen zu bieten hat – diese hauen dann allerdings auch rein. Weniger überzeugt waren wir hingegen von Mickey Rourke in seiner Rolle als russischer Widersacher „Whiplash“.

Hier hätte es sicherlich bessere (und vor allem auch hochkarätigere) Alternativen gegeben, da Rourke mit seinem immer gleichen Charakter nicht mal ansatzweise an die brillante Darbietung von Jeff Bridges aus Teil 1 herankommt.

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Titelbild-Quelle: Amazon.de